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Dr. Kerstin Bortfeldt

Neue Krebstherapie

UV-LightJournal of Clinical Oncology, 34 Vol, No 15_suppl (20. Mai Supplement), 2016

blue-angel-1015737_960_720Forscher an der Universität von Texas in San Antonio haben einen Weg entwickelt, um Krebszellen unter Verwendung von UV-Licht zu töten. Sie wendeten diese Technik auf eine der aggressivsten Krebserkrankungen an: triple negativen Brustkrebs. Diese Art von Krebs ist auch einer der am Schwierigsten zu behandelnden. Die neue Technik kann Krebspatienten mit schwer zu erreichenden oder inoperablen bösartigen Tumoren helfen.

Die Therapie beinhaltet eine chemische Injektion, die direkt in den Tumor eingespritzt wird und dann ein UV-Licht auf den Tumor strahlt. Dies bewirkt, dass die Tumorzellen stark sauer werden und sterben. In nur zwei Stunden können bis zu 95 Prozent der Krebszellen getötet werden.
Im Gegensatz zu einer Chemotherapie, die auf alle Zellen des Körpers wirkt, trifft diese Technik nur den Tumor, so dass es eine sehr genaue Therapie ist. Die Forscher hoffen, dass diese nicht-invasive Krebstherapie Ärzten helfen wird, schwierige Tumoren zu beseitigen, wie diejenigen, die in der Wirbelsäule, im Hirnstamm und der Aorta lokalisiert sind.

Originaltext

New Cancer Therapy: Ultraviolet Light

Journal of Clinical Oncology, Vol 34, No 15_suppl (May 20 Supplement), 2016

Researchers at the University of Texas San Antonio have developed a way to kill cancer cells using ultraviolet light. They used the technique on one of the most aggressive cancers: triple negative breast cancer. This type of cancer is also one of the most difficult to treat. The new technique may also help cancer patients with hard-to-reach or inoperable malignant tumors.

The therapy involves injecting a chemical directly into the tumor, then shining a UV light on the tumor. This causes the tumor cells to become highly acidic and die. In just two hours, up to 95 percent of the cancer cells can be eradicated.
Unlike chemotherapy which affects all of the body’s cells, this technique targets only the tumor making it a very precise therapy. The researchers hope that this noninvasive cancer therapy will help doctors get rid of the most challenging tumors such as ones located in the spine, brain stem, and aorta.

http://meeting.ascopubs.org/cgi/content/abstract/34/15_suppl/e12574

 

Video ( Facebook)

 

 

 

Chronischer Schmerz und der positive Einfluss des BLU ROOM™

Schmerz zählt inzwischen zu den Volkskrankheiten. Die Deutsche Schmerzgesellschaft schätzt die Zahl der Schmerzpatienten auf rund 13 Millionen.

 

Wie aber entsteht chronischer Schmerz?

In der Regel handelt es sich um ein sehr komplexes Geschehen, dass meist unmerklich beginnt und in einem Teufelskreis mündet. Es muss kein konkretes Lebensdrama vorausgegangen sein. Oft sind schwelende Konflikte in Beruf und Familie, überspielte Kränkungen, „verleugnete Überforderung“ und auch perfektionistische Selbstüberforderung typische Schmerzauslöser.

Dabei können die Belastungen sehr real sein oder aber durch persönliche Einstellungen und Gedanken beeinflusst werden. Erstrecken sich derartige Lebenssituationen über längere Phasen, löst dies die „Stress-Alarmanlage“ aus. Daraufhin spannen sich alle Muskeln an. Meist wird diese generalisierte Verspannung gar nicht wahrgenommen. Im Laufe der Zeit verkürzen und verhärten sich die dauergespannten Muskeln, was häufig Kopf-oder Nackenschmerz auslöst und schließlich zu diversen Bewegungseinschränkungen führt. Man fühlt sich schneller erschöpft und beginnt, an seiner Leistungsfähigkeit zu zweifeln. Dies wiederum erhöht den inneren Leistungsdruck noch mehr.

person-1052696_960_720Nach einer Phase schneller Erschöpfbarkeit können erste Schmerzen auftreten, zumeist im Bereich von Muskulatur oder Sehnenansätzen, Bindegewebe oder Knochenhaut. Auslöser sind   körperliche Überanstrengung, „harmlose“ Stürze oder Unfälle. Fortwährende Anspannung und die auf den Körper wirkenden Zugkräfte verändern das Gewebe und verursachen z.B. Schwellungen und Mikroentzündungen. Häufige Folge ist der  „Weichteilschmerz“. Dieser „Weichteilschmerz“ ist ein Akut-Schmerz, steht aber in engem Zusammenhang mit der  psychosozialen Gesamtbelastung.

Bei anhaltendem Schmerz werden die dadurch bedingten Emotionen zum Verstärker. Schmerzen erhöhen die bestehende Muskelverspannung zusätzlich. Die Bewegungseinschränkungen werden noch größer; die Erschöpfbarkeit nimmt weiter zu; die Schmerzintensität steigt und damit wiederum die Muskelspannung. Frustration und Ärger, Angst und Zweifel, Mutlosigkeit oder „heldenhaftes“ Durchhalten. Diese Gefühlsstimmungen können den „inneren Stress“ verstärken.

In dieser Situation genügt oft eine geringfügige Anspannung, um einen Schmerz auszulösen. Der ehemalige Akut-Schmerz verliert zunehmend seine unmittelbare Alarmfunktion und kann chronisch werden.

Mangelnde Behandlungserfolge, Gefühle von Nutzlosigkeit, Angst vor einer Verschlimmerung der Schmerzen oder finanzielle Zukunftsängste, Selbstzweifel und Mutlosigkeit können schließlich zu einer „reaktiven Depression“ (Resignation) führen.

Überdies leiden bis zu 80% aller Patienten mit chronischen Schmerzen zusätzlich an ausgeprägten Schlafstörungen beim Ein- und Durchschlafen, was wiederum  zur Tagesschläfrigkeit führt. Je schlechter Schmerzpatienten schlafen, umso stärker empfinden sie ihr Leiden. Außerdem äußern sich Begleitsymptome wie Depressionen und Ängste noch stärker. Im höheren Lebensalter nehmen langfristig anhaltende, chronische Schmerzen zu.

Schmerztherapiezentren bemühen sich mit modernsten schulmedizinischen und naturheilkundlichen Möglichkeiten redlich. Auch psychologische Schmerzbehandlung hat ihren festen therapeutischen Platz. Methoden wie Hypnose, Imagination und Meditation- nichts bleibt unversucht. Dennoch, der Teufelskreis ist schwer zu durchbrechen und viele müssen mit ihren Schmerzen leben.

Viele Menschen, die in den BLU ROOM kommen, tun dies zur Entspannung, zum Abschalten, wegen Schlafstörungen, Freudlosigkeit oder Antriebsarmut. Sie möchten einfach nur „Loslassen“ und wünschen sich inneren Frieden, Freude und Wohlbefinden. Oft berichten sie erst im Nachhinein von bestehenden chronischen Schmerzen und den damit verbundenen Problemen und stellen mit Hochfreude fest, dass die Schmerzen weniger werden. Wie kann das sein? Nun. Die Wirkung von blauem Licht ist längst im Focus der Wissenschaft, besonders auf dem Gebiet der Schmerztherapie wird diesbezüglich intensiv geforscht.

„Die Wirkung von blauem Licht auf chronische Schmerzen wurde in einer ersten kleinen Studie an Probanden mit Rückenschmerzen getestet. Die Teilnehmer berichteten von einer deutlichen Schmerzlinderung, die über zwei Stunden anhielt und besser war als bei Wärmebehandlung allein.“

Zitat: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=39012

„Neu ist jedoch der therapeutische Einsatz von blauem LED-Licht. Anlass für die intensive Forschung rund um blaues LED-Licht war die Entdeckung der gefäßerweiternden Effekte des Moleküls Stickstoffmonoxid (NO). Hierfür wurde im Jahr 1998 sogar ein Nobelpreis der Medizin vergeben. Gezeigt werden konnte, dass NO eine Erweiterung der Blutgefäße bewirkt, wodurch die Durchblutung gesteigert werden kann. Somit können z. B. umliegende Muskeln besser versorgt werden. Im weiteren Verlauf der Forschung mit NO wurde festgestellt, dass durch die Anwendung von blauem LED-Licht einer spezifischen Wellenlänge (453 Nanometer) auf der Haut die körpereigene Produktion von Stickstoffmonoxid angeregt wird. Der Vorteil der Gefäßweitstellung an einem schmerzenden Muskel ist, dass dieser dadurch wieder besser versorgt werden kann. Schmerzverursachende Substanzen werden abtransportiert, Sauerstoff und Nährstoffe hingegen gelangen wieder besser zum Muskel. In Folge kann sich der Muskel entspannen, der Schmerz lässt spürbar nach. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass NO weitere positive Effekte auf die Schmerzlinderung hat: so greift es aktiv in die Schmerzweiterleitung ein, indem es die Freisetzung des Schmerzbotenstoffs Substanz P reduziert. Außerdem wirkt es anti-entzündlich und kann somit weiteren Zellschädigungen vorbeugen.“

Zitat: http://www.gesuendernet.de/specials/archiv/philips-bluetouch/item/521-wirkweise-blaues-led-licht-in-der-schmerztherapie.html

Medizin-Produkte wie der BlueTouch, PulseRelief und TensRelief befinden sich bereits auf dem Markt, um lokale Muskelschmerzen im Rückenbereich, in den Beinen, der Schulter oder im Muskel-Skellet-Bereich zu lindern. InfraCare wird bei Arthritisschmerz eingesetzt. All diese Geräte nutzen blaues Licht. Allerdings wirken diese nur lokal, während der  BLU ROOM™ den gesamten Menschen als ganzheitliches System anspricht und nicht nur auf der Körperebene, sondern auch im geistig-seelischen Bereich wirksam wird.

Die im BLU ROOM™ erzeugte Atmosphäre versetzt den Benutzer in einen Thetazustand, welcher extreme Entspannung, auch in der Muskulatur auslöst. In diesem Zustand kann der Körper möglicherweise den “ Teufelskreis “ chronischer Schmerzen durchbrechen und seine regulierende Selbstheilung in Gang setzen. Überdies wird durch Aktivierung der Vitamin D Produktion die Hypophyse stimuliert, die den wichtige Serotonin-Melatonin-Pinolin Zyklus steuert- den natürliche Tag-Nacht-Rhythmus, unsere biologische Uhr. BLU ROOM™ Klienten berichten nach ihren Besuchen nicht selten von deutlich besserem Schlafverhalten, mehr vitaler Energie und Lebensfreude. Die häufig beobachtete schmerzlindernde Wirkung bei vielen (nicht allen !!) Nutzern mit Schmerzproblemen kann derzeit nur beobachtet werden. Wissenschaftliche Betrachtungen werden die Konsequenz der Zukunft sein.

 

 

 

Wenn Selbstheilung natürlich ist, weshalb versagt sie dann so oft?

Nicht selten kommen Menschen auf mich zu und beklagen sich über die Untauglichkeit von Medikamenten, Krankenhäusern oder Ärzten, sie von ihren gesundheitlichen Leidensgeschichten zu befreien und wieder gesund zu machen. Wenn ich ihnen dann sage, daß nur sie selbst in der Lage sind, sich zu heilen, finden sie das entweder beleidigend oder winken ab. Das mit der Selbstheilung sei doch nur Theorie, meist versagt diese auch. Stimmt, muß ich fairerweise gestehen, oft versagt auch diese. Aber warum? Wo liegt die Ursache und weshalb reagieren Menschen sehr unterschiedlich auf Maßnahmen, die unsere Selbstheilung aktivieren können? Das ist eine schlichte Frage mit komplexen Antworten. Deshalb habe ich mich wieder einmal hingesetzt und mir richtig Mühe gemacht, dieses Thema und die damit verbundenen Fragen verständlich zu beantworten. Herausgekommen ist ein neuer Vortrag, der natürlich auch das Phänomen BLU ROOM™ mit einschließt.

Selbstheilung

auf das Bild klicken und

Viel Freude und Wissenszuwachs

beim Anschauen.

 

 

 

Meditation bei erhöhtem Augeninnendruck

Beim Ordnen meiner nicht mehr ganz übersichtlichen PC-Dateien bin ich „zufällig“ auf Etwas gestoßen.

cdcaseblankdisc_800x550Vor über einem Jahr tauchte ich selbst aus einer tiefen Kerzenfokus-Meditation ins Tagbewusstsein zurück und hatte nur einen einzigen Gedanken… Handy Diktierfunktion einschalten und sprechen, was da wie eine Informationswelle durch mich hindurchfloss. Weshalb ich dieses Diktat nur abgespeichert habe, ohne es je wieder anzuhören, ist mir heute ein Rätsel. Als ich es vor einigen Tagen wieder entdeckte, erkannte ich plötzlich die immense Kraft der Worte einer Meditation bei erhöhtem Augeninnendruck.

                              Zum Herunterladen hier klicken

Jedem, der Probleme mit immer wiederkehrenden, erhöhten Augeninnendruckwerten, bzw. einem diagnostizierten Glaukom (Grüner Star) hat, rate ich zu dieser Meditation. Hilfreich ist sie aber auch bei allgemeinem Spannungsempfinden, Brennen oder Fremdkörpergefühl der Augäpfel. Menschen mit Überlastung der Augen, einhergehend mit schwankendem Sehvermögen und Kopfschmerz, beispielsweise durch langes Arbeiten am PC oder am Schreibtisch, werden ebenfalls davon profitieren. Empfehlen Sie diese geführte Mediation allen Betroffenen in Ihrem Umfeld, mit oder oder ohne BLU ROOM™ Nutzung.

Der BLU ROOM™ sorgt zunehmend für reges Interesse. Kein Wunder. Weiterlesen

Das Wunder in den Mikrotubuli (II)

Ich erinnere mich an einen Flug von Frankfurt nach Zürich, vor einigen Jahren. Es war eine kurze Distanz, im Vergleich zu anderen Fügen, die ich bis dahin gemacht hatte. Ich konnte die winzig kleinen Strassen, die Flüsse, die Häuser von Dörfern sehen, wie auf dem Eisenbahnbrett meiner Kindheit. Wie bei anderen Flügen zuvor, erschien mir unser tägliches Tun von oben recht begrenzt und unser Sein winzig. Ein leichtes Rütteln und Rumpeln erschütterte den Flieger und im nächsten Augenblick sah ich die Wolkendecke unter mir, wie Watte, “Zuckerwatte“, dachte ich. Strahlendes Sonnenlicht berührte das Wolkenmeer, drang in es ein, bahnte sich seinen Weg durch zarte und dichtere Strukturen. Plötzlich erschien es mir, als habe die Wolkendecke eine hauchdünne, empfindsame Haut. Die Wolken wurden lebendig, wurden zu einem lebendigen Körper. Ich verlor mich so tief in dieser Wahrnehmung, dass meine Augen feucht wurden. Etwas berührte mich, überwältigte mich zutiefst. Mein Herz begann heftig zu schlagen und heiße Tränen der Freude liefen über meine Wangen….ich war mir einer Dimension bewußt, die ich so noch niemals wahrgenommen hatte. Ich fühlte eine innere Verbundenheit mit diesem „Wolkenwesen“ und es war in der Lage, meinen physischen Körper, mein Herz und meine Seele zu durchdringen…ich war eins mit ihm. Meine Gesichtszüge folgten einem inneren Gefühl und ich begann zu Lächeln. Mein Lächeln dehnte sich wellenförmig aus, pulsierte regelrecht und erfüllte die ganze Kabine. Ich fühlte mich unsagbar glücklich. Ein kleiner Junge schien mich zu beobachten und … plötzlich lächelte er still zurück.
Dieses Erlebnis habe ich bis heute nicht vergessen.

EnlightBewusstsein und Wissenschaft sind spätestens seit Descartes nicht mehr vereinbar gewesen. Die Wissenschaft ignorierte die Bedeutung unserer Gedanken und des Bewusstseins. Wissenschaft soll eine objektive Untersuchung der Natur zum Ziel haben. Wie aber erklärt sich dann das beschriebene Erlebnis im Flieger. Was hat berührt und wie konnte es berühren? Weshalb wurde ich ein Teil davon und wie konnte meine Freude das Kind ebenfalls berühren?

Wie ist das möglich? Wie kann etwas Immaterielles wie ein Gedanke, ein Geistesblitz, ein Bewusstwerden, einen realen und bemerkbaren physikalischen Effekt haben?

Und was hat all das mit dem Wunder der Mikrotubuli zu tun? Weiterlesen

BLU ROOM™ Aktuell

Wir haben es geschafft. Unser BLU ROOM™ ist fertig und hat alleDatei 18.02.16, 09 17 23 Probeläufe großartig überstanden. Wir starten wie geplant am 01.03.2016.

Es darf also weiter rege online gebucht werden.

Die Neugier in Bad Mergentheim steigt.

Am 20. und 21. Februar findet im Kursaal die jährliche Gesundheitsmesse statt. Wir sind mit einem Stand im Foyer und mit einem Vortrag vertreten, um den BLU ROOM™ der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Vortrag:

BLU ROOM. Der neue Weg, den Körper an seine Kraft der Selbstheilung zu erinnern.

Samstag, den 20.02.2016 um 15.15 Uhr im Kursaal Bad Mergentheim.

Diese Präsentation wurde kurzfristig aufgenommen und ist deshalb nicht im Prospekt zu finden.

Als weiteres Highlight veranstalten wir am 06.03.2016 von 10.00 bis 17.00 Uhr einen Tag der offenen Tür. Jeder Besucher ist herzlich willkommen. Eine Nutzung des BLU ROOM ist an diesem Tag nicht möglich.

Die Zeitschrift „einfach JA“ hat einen Beitrag zu unserem BLU ROOM™ veröffentlicht, zu finden ab Seite 29.

 

Das Wunder in den Mikrotubuli (Teil I)

Als Mikrotubuli bezeichnet man Faserstrukturen aus Proteinen. Sie sind gerichtete Strukturen, deren Enden wegen ihrer elektrischen Ladung mit plus und minus bezeichnet werden. Sie werden als röhrenförmige Bündel im Zellorganismus angetroffen. Mit Durchmessern zwischen 20 und 30 Nanometer können sie bis zu 100 μm lang werden. Typische Formationen sind beispielsweise Axone und Zentriolen. Ein Axon ist ein Bündel, in dem neun Doppeltubuli zwei einzelne im Zentrum umgeben; man spricht von einer (9×2 + 2)-Struktur. Zentriolen hingegen sind Röhrchen nach dem (9×3+0) Muster.

Gemeinsam mit Aktin- und Intermediärfilamenten bilden sie ein Gerüst, welches der Zelle Stabilität und Struktur verleiht, das sogenannte Zytoskelett. Im Zusammenspiel mit anderen Proteinen sind die Mikrotubuli aber auch mitverantwortlich für Bewegungen und Transporte zwischen und innerhalb der Zellen. In Nervenzellen wandern mit Neurotransmittern gefüllte Vesikel vom Zellkörper zu den Synapsen. Die Mikrotubuli sind darüber hinaus bei der Mitose (Anordnung der Chromosomen), der Bewegungsfähigkeit bestimmter Zelltypen (Ausbildung von Geißeln) und dem Transportsystem der Vesikel beteiligt.

Das hochsensible System der Mikrotubuli ist auf biologische Feinabstimmung und Balance absolut angewiesen.

Das nachfolgende Video veranschaulicht die Präzisionsabläufe in unseren Zellen sehr eindrucksvoll.

 

Wird das System gestört, kommt es zu Fehlfunktionen, Degenerationen oder sogar Zerfall der Mikrotubuli. Erforschte Erkrankungen der Mikrotubuli sind die
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