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Chronischer Schmerz und der positive Einfluss des BLU ROOM™

Schmerz zählt inzwischen zu den Volkskrankheiten. Die Deutsche Schmerzgesellschaft schätzt die Zahl der Schmerzpatienten auf rund 13 Millionen.

 

Wie aber entsteht chronischer Schmerz?

In der Regel handelt es sich um ein sehr komplexes Geschehen, dass meist unmerklich beginnt und in einem Teufelskreis mündet. Es muss kein konkretes Lebensdrama vorausgegangen sein. Oft sind schwelende Konflikte in Beruf und Familie, überspielte Kränkungen, „verleugnete Überforderung“ und auch perfektionistische Selbstüberforderung typische Schmerzauslöser.

Dabei können die Belastungen sehr real sein oder aber durch persönliche Einstellungen und Gedanken beeinflusst werden. Erstrecken sich derartige Lebenssituationen über längere Phasen, löst dies die „Stress-Alarmanlage“ aus. Daraufhin spannen sich alle Muskeln an. Meist wird diese generalisierte Verspannung gar nicht wahrgenommen. Im Laufe der Zeit verkürzen und verhärten sich die dauergespannten Muskeln, was häufig Kopf-oder Nackenschmerz auslöst und schließlich zu diversen Bewegungseinschränkungen führt. Man fühlt sich schneller erschöpft und beginnt, an seiner Leistungsfähigkeit zu zweifeln. Dies wiederum erhöht den inneren Leistungsdruck noch mehr.

person-1052696_960_720Nach einer Phase schneller Erschöpfbarkeit können erste Schmerzen auftreten, zumeist im Bereich von Muskulatur oder Sehnenansätzen, Bindegewebe oder Knochenhaut. Auslöser sind   körperliche Überanstrengung, „harmlose“ Stürze oder Unfälle. Fortwährende Anspannung und die auf den Körper wirkenden Zugkräfte verändern das Gewebe und verursachen z.B. Schwellungen und Mikroentzündungen. Häufige Folge ist der  „Weichteilschmerz“. Dieser „Weichteilschmerz“ ist ein Akut-Schmerz, steht aber in engem Zusammenhang mit der  psychosozialen Gesamtbelastung.

Bei anhaltendem Schmerz werden die dadurch bedingten Emotionen zum Verstärker. Schmerzen erhöhen die bestehende Muskelverspannung zusätzlich. Die Bewegungseinschränkungen werden noch größer; die Erschöpfbarkeit nimmt weiter zu; die Schmerzintensität steigt und damit wiederum die Muskelspannung. Frustration und Ärger, Angst und Zweifel, Mutlosigkeit oder „heldenhaftes“ Durchhalten. Diese Gefühlsstimmungen können den „inneren Stress“ verstärken.

In dieser Situation genügt oft eine geringfügige Anspannung, um einen Schmerz auszulösen. Der ehemalige Akut-Schmerz verliert zunehmend seine unmittelbare Alarmfunktion und kann chronisch werden.

Mangelnde Behandlungserfolge, Gefühle von Nutzlosigkeit, Angst vor einer Verschlimmerung der Schmerzen oder finanzielle Zukunftsängste, Selbstzweifel und Mutlosigkeit können schließlich zu einer „reaktiven Depression“ (Resignation) führen.

Überdies leiden bis zu 80% aller Patienten mit chronischen Schmerzen zusätzlich an ausgeprägten Schlafstörungen beim Ein- und Durchschlafen, was wiederum  zur Tagesschläfrigkeit führt. Je schlechter Schmerzpatienten schlafen, umso stärker empfinden sie ihr Leiden. Außerdem äußern sich Begleitsymptome wie Depressionen und Ängste noch stärker. Im höheren Lebensalter nehmen langfristig anhaltende, chronische Schmerzen zu.

Schmerztherapiezentren bemühen sich mit modernsten schulmedizinischen und naturheilkundlichen Möglichkeiten redlich. Auch psychologische Schmerzbehandlung hat ihren festen therapeutischen Platz. Methoden wie Hypnose, Imagination und Meditation- nichts bleibt unversucht. Dennoch, der Teufelskreis ist schwer zu durchbrechen und viele müssen mit ihren Schmerzen leben.

Viele Menschen, die in den BLU ROOM kommen, tun dies zur Entspannung, zum Abschalten, wegen Schlafstörungen, Freudlosigkeit oder Antriebsarmut. Sie möchten einfach nur „Loslassen“ und wünschen sich inneren Frieden, Freude und Wohlbefinden. Oft berichten sie erst im Nachhinein von bestehenden chronischen Schmerzen und den damit verbundenen Problemen und stellen mit Hochfreude fest, dass die Schmerzen weniger werden. Wie kann das sein? Nun. Die Wirkung von blauem Licht ist längst im Focus der Wissenschaft, besonders auf dem Gebiet der Schmerztherapie wird diesbezüglich intensiv geforscht.

„Die Wirkung von blauem Licht auf chronische Schmerzen wurde in einer ersten kleinen Studie an Probanden mit Rückenschmerzen getestet. Die Teilnehmer berichteten von einer deutlichen Schmerzlinderung, die über zwei Stunden anhielt und besser war als bei Wärmebehandlung allein.“

Zitat: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=39012

„Neu ist jedoch der therapeutische Einsatz von blauem LED-Licht. Anlass für die intensive Forschung rund um blaues LED-Licht war die Entdeckung der gefäßerweiternden Effekte des Moleküls Stickstoffmonoxid (NO). Hierfür wurde im Jahr 1998 sogar ein Nobelpreis der Medizin vergeben. Gezeigt werden konnte, dass NO eine Erweiterung der Blutgefäße bewirkt, wodurch die Durchblutung gesteigert werden kann. Somit können z. B. umliegende Muskeln besser versorgt werden. Im weiteren Verlauf der Forschung mit NO wurde festgestellt, dass durch die Anwendung von blauem LED-Licht einer spezifischen Wellenlänge (453 Nanometer) auf der Haut die körpereigene Produktion von Stickstoffmonoxid angeregt wird. Der Vorteil der Gefäßweitstellung an einem schmerzenden Muskel ist, dass dieser dadurch wieder besser versorgt werden kann. Schmerzverursachende Substanzen werden abtransportiert, Sauerstoff und Nährstoffe hingegen gelangen wieder besser zum Muskel. In Folge kann sich der Muskel entspannen, der Schmerz lässt spürbar nach. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass NO weitere positive Effekte auf die Schmerzlinderung hat: so greift es aktiv in die Schmerzweiterleitung ein, indem es die Freisetzung des Schmerzbotenstoffs Substanz P reduziert. Außerdem wirkt es anti-entzündlich und kann somit weiteren Zellschädigungen vorbeugen.“

Zitat: http://www.gesuendernet.de/specials/archiv/philips-bluetouch/item/521-wirkweise-blaues-led-licht-in-der-schmerztherapie.html

Medizin-Produkte wie der BlueTouch, PulseRelief und TensRelief befinden sich bereits auf dem Markt, um lokale Muskelschmerzen im Rückenbereich, in den Beinen, der Schulter oder im Muskel-Skellet-Bereich zu lindern. InfraCare wird bei Arthritisschmerz eingesetzt. All diese Geräte nutzen blaues Licht. Allerdings wirken diese nur lokal, während der  BLU ROOM™ den gesamten Menschen als ganzheitliches System anspricht und nicht nur auf der Körperebene, sondern auch im geistig-seelischen Bereich wirksam wird.

Die im BLU ROOM™ erzeugte Atmosphäre versetzt den Benutzer in einen Thetazustand, welcher extreme Entspannung, auch in der Muskulatur auslöst. In diesem Zustand kann der Körper möglicherweise den “ Teufelskreis “ chronischer Schmerzen durchbrechen und seine regulierende Selbstheilung in Gang setzen. Überdies wird durch Aktivierung der Vitamin D Produktion die Hypophyse stimuliert, die den wichtige Serotonin-Melatonin-Pinolin Zyklus steuert- den natürliche Tag-Nacht-Rhythmus, unsere biologische Uhr. BLU ROOM™ Klienten berichten nach ihren Besuchen nicht selten von deutlich besserem Schlafverhalten, mehr vitaler Energie und Lebensfreude. Die häufig beobachtete schmerzlindernde Wirkung bei vielen (nicht allen !!) Nutzern mit Schmerzproblemen kann derzeit nur beobachtet werden. Wissenschaftliche Betrachtungen werden die Konsequenz der Zukunft sein.